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Afrikanische Schweinepest

Schweine

Am 13. September 2018 haben die Belgischen Behörden bei zwei tot aufgefundenen Wildschweinen im Dreiländereck Belgien, Frankreich und Luxemburg die Afrikanische Schweinepest (ASP) festgestellt. Damit ist die ASP erstmals seit 2014 in einem Westeuropäischen Land ausgebrochen.


Inzwischen ist die Zahl der mit ASP infizierten Tiere auf neun gestiegen. Belgien hat im Süden des Landes ein 63‘000 ha grosses Sperrgebiet errichtet. 
  

Die Afrikanische Schweinepest zählt zu den hochansteckenden Tierseuchen. Sie befällt Haus- und Wildschweine, stellt jedoch für andere Tiere und Menschen keine Gesundheitsgefährdung dar.

 

Das isolierte Auftreten der Seuche zeigt, dass die Verschleppung nicht durch den natürlichen Drift der Wildschweine verursacht sein kann, sondern durch menschliche Aktivitäten passiert sein muss. Am wahrscheinlichsten ist die unsachgemässe Entsorgung von Essensresten mit Fleisch aus Risikogebieten oder die Verschleppung durch Fahrzeuge. Wir müssen uns darauf vorbereiten, dass die ASP jederzeit auch in der Schweiz bei Wildschweinen auftreten kann.

 

Bereits seit dem Frühjahr ist das nationale Früherkennungsprogramm im Kanton St.Gallen umgesetzt. Bis heute sind noch keine Totfunde aus unserm Kanton entdeckt worden und auch keine Hegeabschüsse waren nötig.

 

Weitere Infos finden Sie auf der Homepage des BLV.


AVSV - Afrikanische Schweinepest (25.09.2018 14:48)


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