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Selbstkontrolle

Wasserbewegung am Walensee

Auch Wasserversorgungen sind Lebensmittelbetriebe und müssen daher die vom Gesetzgeber vorgeschriebenen lebensmittelrechtlichen Auflagen erfüllen.

Unter diese Auflagen fällt auch die im Lebensmittelgesetz aufgeführte Pflicht zur Selbstkontrolle (Art. 26 des Lebensmittelgesetzes). Die Anforderungen an die Selbstkontrolle können von Wasserversorgern auch duch Umsetzung der vom Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV genehmigten Branchenleitlinie W12 (Gute Verfahrenspraxis GVP) des Schweizerischen Vereins des Gas- und Wasserfachs (SVGW) www.svgw.ch sichergestellt werden. 

Die Wasserversorgungen sind verpflichtet, entsprechend der Grösse ihrer Versorgung die Wasserqualität sowohl chemisch als auch bakteriologisch überprüfen zu lassen. Dies gilt basierend auf der Gefahrenanalyse sowohl für das Rohwasser als auch für das an die Kundschaft verteilte Netzwasser. Als anerkannte Regel der Technik in Bezug auf Anzahl und Häufigkeit der Probenahme gelten die Vorgaben gemäss den Richtlinien des SVGW (insbesondere W1 und W12).

Die Wahl des Prüflabors steht den Wasserversorgungen frei, aufgrund der kantonalen Verordnung über die Lebensmittelkontrolle VLK (sGS 315.11) muss das Prüflabor aber über die notwendige Messkompetenz mit einer Akkreditierung nach EN ISO/IEC 17025 verfügen. Das AVSV verfügt über die entsprechende Akkreditierunt  und untersucht Trinkwasser von Wasserversorgungen und Privaten gern. Sollte die Wahl jedoch auf ein privates Labor fallen, ist das Amt für Verbraucherschutz und Veterinärwesen regelmässig über die Ergebnisse zu informieren.

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