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Inspektion

Wasserbewegung am Walensee

Eine Inspektion kann aus unterschiedlichen Gründen durchgeführt werden. Im Normalfall erhält eine Wasserversorgung alle drei bis vier Jahre Besuch von einem Trinkwasserinspektor.

Bei einer Inspektion werden Neuerungen besprochen, der Zustand der Anlagen begutachtet, überprüft ob die Prozesse den gesetzlichen Anforderungen entsprechen und eventuell Korrekturen angeordnet. Um die Umsetzung verfügter Massnahmen zu überprüfen oder bei Verdacht auf Nichtkonformität (z.B. bei mangelhafter Wasserqualität) werden zusätzliche Kontrollen durchgeführt.

 

Seit 1995 müssen Betriebe, die Lebensmittel herstellen oder verarbeiten, über ein Selbstkontrollkonzept (Qualitätssicherung) verfügen. Ob die Wasserversorgungen diesbezüglich ihrer Pflicht ausreichend nachkommen, wird ebenfalls im Rahmen von Inspektionen überprüft. Bei anstehenden Sanierungen oder Erweiterungen der Anlagen ist es oftmals auch angezeigt, sich vor Ort einen Überblick zu verschaffen.

 

Die Inspektionen werden im Bereich Trinkwasser, im Gegensatz zu anderen Lebensmittelbereichen, üblicherweise angekündigt. Der Grund dafür liegt einerseits darin, dass in einer Wasserversorgung nicht ständig eine Person anwesend ist und man ohne berechtigte Begleitung keinen Zutritt hat. Zum anderen ist es in der kurzen Zeit zwischen Anmeldung und Besuch nicht möglich, Mängel, die meistens baulicher Art sind, zu beheben. Die Wasserversorgungen erhalten nach jeder Inspektion einen schriftlichen Bericht, mit dem wenn notwendig Massnahmen und Termine angeordnet werden.

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