Accesskeys

Selbstkontrolle

Wasserbewegung am Walensee

Badewasser gilt aufgrund der neuen lebensmittelrechtlichen Bestimmungen seit 1. Mai 2017 als Gebrauchsgegenstand. Die Pflicht zur Selbstkontrolle der Bäder richtet sich daher nach den lebensmittelrechtlichen Bestimmungen für Gebrauchsgegenstände. Das Thema Selbstkontrolle ist für die Schwimmbad-Betreiber aber nicht neu. Jeder Badbetreiber im Kanton St.Gallen musste schon aufgrund der bisherigen kantonalen Bestimmungen über ein Selbstkontrollkonzept verfügen.

 

Bäder müssen aufgrund der Bestimmungen gemäss Lebensmittel- und Gebrauchsgegenständeverordnung nicht wie Lebensmittelbetriebe über ein umfassendes HACCP-System verfügen. Um den Gesundheitsschutz der Badegäste und die «gute Herstellungspraxis» sicherzustellen, ist aber nach wie vor notwendig, den Betrieb mit seinen Stärken und Schwachstellen in einem Selbstkontrollkonzept zu beschreiben, die Gefahren und Risiken zu erkennen und Wege zu erarbeiten, diese zu vermeiden, auszuschalten oder auf ein annehmbares Mass zu reduzieren sowie rückverfolgbare Aufzeichnungen zu führen.

Umgebungshygiene

Nicht nur die einwandfreie Wasserqualität im Becken, auch die Hygiene der Umgebungsoberflächen ist wichtig. Auch der Umgebungshygiene ist ausreichend Beachtung zu schenken, um ein Bad nach den anerkannten Regeln der Technik zu betreiben.

Wo täglich dutzende oder gar hunderte von Menschen barfuss umhergehen, ist im feucht-warmen Klima eines Schwimmbades der Reinigung von Böden und Sitzflächen höchste Aufmerksamkeit zu widmen. Auch dieser Bereich gehört im Selbstkontrollkonzept abgehandelt.

Ob die Reinigung und die Desinfektionswirkung der verwendeten Mittel den Anforderungen genügen, lässt sich mit einem Abklatschtest überprüfen.

Servicespalte