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Tierseuchen

Kälbchen im Stall

Krankheiten gelten als Tierseuchen, wenn sie auf den Menschen übertragbar sind (Zoonosen) oder nicht vom einzelnen Tierbesitzer verhindert werden können.

 

Tierseuchen haben oft bedeutende wirtschaftliche Folgen und können den internationalen Handel massiv behindern.

Meldepflicht ist oberstes Gebot

Wer Tiere hält, betreut oder behandelt, ist verpflichtet, den Ausbruch einer Seuche und jede verdächtige Erscheinung, die den Ausbruch einer solchen befürchten lässt, unverzüglich einem Tierarzt zu melden.

 

Ebenso sind umgestandene Klauentiere der vom Kanton bezeichneten Stelle zu melden.

 

Der Meldepflicht unterstehen auch die Viehinspektoren, Fleischkontrolleure, Mitarbeiter der Tiergesundheitsdienste und anderer Beratungsdienste, Besamungstechniker, Wasenmeister, das Schlachtpersonal sowie die Polizei- und Zollfunktionäre.

 

Bienenseuchen oder der Verdacht auf solche sind dem Bieneninspektor zu melden.

 

Die privaten Eigentümer, die Pächter von Fischereirechten und die Organe der Fischereiaufsicht sind verpflichtet, den Verdacht und den Ausbruch einer Fischseuche unverzüglich der für die Fischereiaufsicht zuständigen kantonalen Stelle zu melden.

 

Untersuchungslaboratorien, die eine Seuche feststellen oder einen Verdacht auf deren Vorhandensein hegen, melden dies dem für den Bestand zuständigen Kantonstierarzt.


Verwertung von Küchen- und Speiseabfällen

Die Verordnung über die tierischen Nebenprodukte (VTNP) SR 916.441.22, regelt die Verwertung von Speiseresten. Sie ist seit dem 1. Juli 2011 in Kraft.

 

Speisereste sind Küchen- und Speiseabfälle, die aus Einrichtungen stammen, in denen Lebensmittel mit tierischen Bestandteilen für den unmittelbaren Verkehr hergestellt werden, wie private Haushalte, Restaurants, Catering-Einrichtungen und Küchen, einschliesslich Gross- und Haushaltküchen. Diese sind als tierische Nebenprodukte der Kategorie 3 eingestuft und müssen nach klar vorgegebenen Prozessen behandelt und vernichtet werden.

 

Servicespalte

Seit April 2016 ist die teilrevidierte Tierarzneimittelverordnung (TAMV) in Kraft. Gleichzeitig wurde die Betreuung der TAMV vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) ans BLV übertragen.

 

Laufend aktualisierte Informationen seitens des BLV finden Sie auf der Website des BLV.