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Ablauf der Lehre

Treppe an der Blarerstrasse

Die Ausbildung zum Laborant EFZ dauert drei Jahre, wahlweise mit oder ohne BMS. Interne Ausbildungswochen werden in jedem Lehrjahr absolviert.

1. Lehrjahr

Gestartet wird mit einem vierwöchigen Einführungskurs im Lehrlabor der Gewerblichen Berufsschule St. Gallen. Danach steht das erste Lehrjahr ganz im Zeichen der Nasschemie. Hier werden alle Nährwerte untersucht, welche auf Lebensmittelverpackungen aufgedruckt sind: Fett-, Protein-, Wasser-, Kohlenhydratgehalte etc. Zusätzlich gibt es einen zweimonatigen Exkurs in Schwermetallanalytik.

2. Lehrjahr

Im zweiten Lehrjahr machen unsere Lehrlinge den Einstieg in die Instrumentalanalytik, das heisst, sie lernen elektronische Geräte kennen, mit welchen sie dann in der Lage sind, Inhaltsstoffe und Verunreinigungen in tiefen Konzentrationen zu messen.

 

In der ersten Hälfte des zweiten Jahres machen unsere Lehrlinge Trinkwasseranalytik. Wasser ist das wichtigste aller Lebensmittel. Deshalb wird es regelmässig untersucht. In der Ausbildung werden alle wichtigen chemischen Trinkwasseranalysen erlernt, bis zur selbstständigen und routinemässigen Ausführung der Analysen.

 

Die zweite Hälfte findet im Bereich Rückstandsanalytik statt. Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände können während ihrer Entstehung oder während der Produktion mit gesundheitsschädlichen Stoffen verunreinigt werden. In diesem Bereich werden die Lebensmittel auf Pestizid- und Mineralölrückstände untersucht.


Zusätzlich findet in diesem Semester ein weiterführender Einführungskurs während vier Wochen statt.

3. Lehrjahr

Im dritten Lehrjahr arbeiten die Lehrlinge im Bereich Flüssigchomatographie. Das Aufgabengebiet ist ähnlich wie in der Rückstandsanalytik. Es wird aber mit einem anderen Gerätetyp gearbeitet. Es werden verschiedene, mehrheitlich gesundheitlich bedenkliche Inhaltsstoffe analysiert. Vor allem Arzneimittelrückstände in Fleisch und tierischen Produkten.

Kurse und Abschlussprüfung

Verteilt über die ersten zwei Lehrjahre werden diverse überbetriebliche Kurse durchgeführt. Die praktischen Inhalte dieser Kurse werden intern regelmässig repetiert.

 

Zudem arbeiten unsere Lehrlinge aktiv an unseren Kampagnen mit. Im Rahmen der erlernten Technologie, werden sie bei Methodenoptimierungen miteinbezogen und betätigen sich an aktuellen Entwicklungsprojekten.

 

Abgeschlossen wird die Ausbildung mit theoretischen Prüfungen an der Gewerbeschule und einer praktischen Prüfung im Labor. Die praktische Prüfung beinhaltet Teile aus der Grundausbildung und aus der Betrieblichen Fachausbildung.

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