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Lebensmittel

Flüssigkeit wird für die Analyse abgemssen

Das Ziel der Lebensmittelchemie ist die Kenntnis von der Zusammensetzung und Wirkung der Lebensmittel. Die gewonnenen Erkenntnisse kommen den Verbrauchern zugute.

Nahrungsmittel dürfen Stoffe und Organismen nur in Mengen enthalten, welche die menschliche Gesundheit nicht gefährden können und Lebensmittel dürfen nicht verdorben, verunreinigt oder sonst im Wert vermindert sein.

 

Mykotoxine (Schimmelpilzgifte) sind sekundäre Stoffwechselprodukte aus Schimmelpilzen, die beim Menschen bereits in geringsten Mengen giftig wirken und können vielgestaltige, meist sehr schädliche Wirkungen entfalten. Insbesondere können sie krebserregend (kanzerogen) wirken. Bekannt sind vor allem die Aflatoxine, die in Erdnüssen, Getreide, Mais und Feigen vorkommen können. Ein weiteres Toxin ist das Patulin, das auf faulen Äpfeln gebildet werden kann.

 

Eine regelmässige Kontrolle ist die Analytik der Pflanzenschutzmittel auf Obst und Gemüse. Je nach Wetterbedingungen werden Pflanzenschutzmittel unterschiedlich intensiv eingesetzt. Nach eigenen Untersuchungen und Berichten aus dem nahen Ausland stellen Pestizide vor allem auf Salaten, Beeren und Trauben immer wieder ein Rückstandsproblem dar; seien es Toleranzwertüberschreitungen oder ganz einfach Fehlanwendungen von Pestiziden.

 

Immer wieder ein Thema sind die polyaromatischen Kohlenwasserstoffe in Fleisch und Fleischerzeugnissen. Durch unsachgemässe Verarbeitung beim Erhitzen, Trocknen oder Räuchern kann sich z.B. das Benz(a)pyren bilden, das bekannt ist für seine kanzerogene Eigenschaft.

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