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Selbstkontrolle

Flacons mit verschieden farbigen Chemikalien

Die Verantwortung und Haftung für das korrekte Inverkehrbringen der meisten chemischen Produkte liegt allein bei den betreffenden Herstellerinnen, bzw. Importeuren. Es gilt das Prinzip der Selbstkontrolle, es gibt keine vorgängigen behördlichen Kontrollen.

 


Ausüben der Selbstkontrolle

 

Bei Chemikalien ist die Selbstkontrolle eine Voraussetzung für das Inverkehrbringen. Diese umfasst insbesondere folgende Tätigkeiten:

 

  • Identifizieren der relevanten rechtlichen Anforderungen
  • Beurteilung und Einstufung der Produkte
  • Kennzeichnung und Verpackung           
  • Ggf. Erstellen eines Sicherheitsdatenblattes
  • Erfüllung allfälliger Pflichten wie Neustoff(an)meldung, Meldung und

Zulassung (Biozidprodukte, Pflanzenschutzmittel, bestimmte Dünger)

 

Unter den Begriff Inverkehrbringen fällt die Herstellung/Bereitstellung für Dritte,

die Abgabe an Dritte sowie die Einfuhr zu beruflichen oder gewerblichen Zwecken.

 

Wichtig ist noch zu wissen, dass die Selbstkontrolle ein fortlaufender Prozess ist. Neue Erkenntnisse, Anpassungen von Rechtsvorschriften, Anpassungen zu Bestimmungen für Stoffe, etc. müssen unter Einhaltung der jeweiligen Übergangsfrist umgesetzt werden.

Bei Anpassungen der Rezeptur, dem Verwendungszweck oder bei neuen Erkenntnissen muss die Beurteilung auch wiederholt und allenfalls aktualisiert werden. Eine allfällige Neueinstufung muss der Anmeldestelle mitgeteilt werden.

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