Accesskeys

Gesetzl. Grundlage

Flacons mit verschieden farbigen Chemikalien

Das Chemikalienrecht über den Schutz vor gefährlichen Stoffen und Zubereitungen wird hauptsächlich durch die unten bezeichneten Gesetze und Verordnungen getragen.

Die Grundzüge der Chemikalienprüfung, Bewertung, Einstufung und Kennzeichnung sind im Chemikalien-Gesetz definiert und werden durch Verordnungen konkretisiert.

 

In der Chemikalienverordnung (ChemV) wird die Einstufung von gefährlichen Eigenschaften festgelegt und die Kennzeichnung vorgeschrieben. Es regelt ebenfalls Anmelde- und Meldepflichten für das Produkteregister, Anforderungen für das Sicherheitsdatenblatt, sowie Bezug und Abgabe besonders gefährlicher Stoffe und Zubereitungen.

 

Die Chemikalien-Risikoreduktionsverordnung (ChemRRV) behandelt vor allem den Umgang mit Stoffen, Zubereitungen und Gegenständen. Dies führt zu einer Reduzierung bzw. gegebenenfalls auch zu einem Verbot des Umgangs mit gefährlichen Chemikalien. Für Anlagen mit Kältemitteln (Ozonschicht-abbauende- , in der Luft stabile und natürliche Kältemittel) bestehen Vorschriften bezüglich Bewilligung, Wartung sowie Meldung. Die Biozidprodukteverordnung (VBP) und die Pflanzenschutzmittelverordnung (PSMV) regeln das Zulassungsverfahren u.a. für Desinfektions-, Konservierungs- und Holzschutzmittel. Verordnungen der Departemente EDI und UVEK regeln die Fachbewilligungen, welche für besonders risikoreiche Verwendung von Chemikalien erforderlich sind.

 

Für Radon ist die Strahlenschutzverordnung (StSV, SR 814.501) gültig.

Servicespalte